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Ακίνητα: Κρυμμένες νάρκες με το πρόγραμμα «Ανακαινίζω-Εξοικονομώ»

Ακίνητα: Κρυμμένες νάρκες με το πρόγραμμα «Ανακαινίζω-Εξοικονομώ»

Το 85% έως 90% όσων έχουν λάβει βεβαίωση επιλεξιμότητας κινδυνεύει να μείνει τελικά εκτός χρηματοδότησης από το πρόγραμμα «Ανακαίνιση Κατοικίας».

Warum die meisten Bewerber trotz Zusage leer ausgehen

Das Programm Anakainizo-Exoikonomo sieht vor, dass 85 bis 90 Prozent der Bewerber mit Förderfähigkeitsbescheinigung letztlich keine Mittel erhalten. Der Grund liegt im begrenzten Budget von 500 Millionen Euro. Bei einer maximalen Förderung von 36.000 Euro pro Wohnung reicht der Betrag nur für etwa 14.000 bis 15.000 Einheiten. Die Bescheinigung stellt lediglich eine erste formale Prüfung dar und garantiert keine Finanzierung. Mehr als 100.000 Eigentümer haben bereits eine solche Bescheinigung beantragt und erhalten, was die große Nachfrage zeigt, aber keine Zusicherung von Mitteln bedeutet. Die eigentliche Förderantrag erfolgt später auf einer anderen Plattform mit technischen und wirtschaftlichen Unterlagen. Experten betonen, dass die Bescheinigung nur den ersten administrativen Check auf Basis von Steuer- und Vermögensdaten darstellt. Mehr als 100.000 Eigentümer haben die βεβαίωση επιλεξιμότητας beantragt. Das zeigt die reale Nachfrage, aber auch dass die Bescheinigung nur den ersten Schritt darstellt.

Leere Wohnungen als Risikofaktor für Eigennutzer

Wird bei der endgültigen Rangfolge leeren Wohnungen Vorrang eingeräumt, können diese den Großteil oder sogar das gesamte Budget beanspruchen. Familien, die in alten, energetisch schlechten Immobilien leben und alle Einkommensvoraussetzungen erfüllen, bleiben dann außen vor. Tausende Haushalte mit positiver Bescheinigung drohen dadurch ausgeschlossen zu werden. Wenn der verfügbare Haushalt nur für eine vergleichbare Zahl von Projekten reicht und leere Wohnungen priorisiert werden, absorbieren diese praktisch den größten Teil oder sogar alle verfügbaren Ressourcen. In diesem Fall wäre der Anteil der genehmigten selbstgenutzten Wohnungen minimal. Praktisch bedeutet dies, dass Tausende Familien, die die Einkommenskriterien erfüllen, in alten energetisch abgewerteten Häusern wohnen und eine positive Bescheinigung erhalten haben, letztlich wegen Erschöpfung des Budgets ausgeschlossen werden könnten. Die Priorisierung leerer Wohnungen kann somit fast das gesamte Budget aufnehmen und die selbstgenutzten Einheiten weitgehend ausschließen.

Warum die Fördersumme nicht ausreicht

Die maximale Förderung beträgt 300 Euro pro Quadratmeter inklusive Mehrwertsteuer. Für eine 80 Quadratmeter Wohnung liegt die Obergrenze bei 24.000 Euro, für 100 Quadratmeter bei 30.000 Euro und erst ab 120 Quadratmeter bei 36.000 Euro. In der Praxis liegen die tatsächlichen Renovierungskosten jedoch oft bei 700 bis 1.000 Euro pro Quadratmeter. Selbst bei nominellen Förderquoten von 70 bis 95 Prozent müssen Eigentümer in der Regel Eigenmittel oder Kredite aufbringen. Die 300 Euro pro Quadratmeter decken die realen Kosten nicht und erfordern eigene Mittel oder Darlehen. Der Höchstbetrag der Förderung kann 300 Euro pro Quadratmeter Hauptfläche inklusive Mehrwertsteuer nicht überschreiten. In der realen Marktlage kann eine vollständige Renovierung einer alten Wohnung leicht 700, 800 oder sogar 1.000 Euro pro Quadratmeter übersteigen, je nach Zustand der Immobilie und Umfang der Arbeiten. Elektrische und sanitäre Anlagen, Küche, Bad, Böden, Fenster, Heizung, Dämmung und Feuchtigkeitsschäden treiben die Kosten weiter nach oben. Selbst bei 70, 80 oder 95 Prozent nomineller Förderung bleiben fast alle Antragsteller auf Eigen- oder Fremdmitteln sitzen.

Liquiditätsprobleme und Zahlungsverzögerungen

Das Programm sieht keine ausreichende Vorauszahlung oder ein sicheres System von Zwischenzahlungen vor. Eigentümer müssen häufig einen großen Teil der Arbeiten vorfinanzieren und auf die abschließende Prüfung warten. Erfahrungen aus früheren Exoikonomo-Programmen zeigen, dass es dabei zu erheblichen Verzögerungen kommen kann. Viele formal berechtigte Haushalte werden dadurch vom Beginn oder Abschluss der Arbeiten abgehalten. Es reicht nicht, den Prozentsatz der Förderung zu kennen. Man muss wissen, wann die Finanzierung ausgezahlt wird, wer die Handwerker und Lieferanten bezahlt und ob eine substanzielle Vorauszahlung oder ein sicheres System von Zwischenzahlungen vorgesehen ist. Wenn der Eigentümer gezwungen ist, einen erheblichen Teil der Arbeiten vorzufinanzieren und auf den Abschluss der Kontrollen zu warten, um die Förderung zu erhalten, werden viele formal berechtigte Anspruchsberechtigte das Projekt nicht starten, geschweige denn rechtzeitig abschließen können. Die Erfahrung früherer Programme hat gezeigt, dass Zahlungsverzögerungen häufig auftreten.

Technische und baurechtliche Hürden

Das Programm verlangt, dass 60 bis 80 Prozent der Fördersumme für Renovierungsarbeiten und 20 bis 40 Prozent für leichte energetische Maßnahmen verwendet werden. Viele ältere Immobilien weisen jedoch Abweichungen zwischen Baugenehmigung, tatsächlichem Zustand und Katasterdaten auf. Vor der Antragstellung ist daher eine technische und baurechtliche Prüfung durch einen Ingenieur erforderlich. Zusätzlich können Genehmigungen für kleine Bauvorhaben, Zustimmungen von Miteigentümern oder Entscheidungen des Architekturrates notwendig sein. Die automatische Förderfähigkeitsbescheinigung basiert hauptsächlich auf steuerlichen und vermögensrechtlichen Daten. Sie stellt keine vollständige baurechtliche und bautechnische Kontrolle der Immobilie dar. Im zweiten Stadium muss nachgewiesen werden, dass die Wohnung rechtmäßig existiert, nicht zum Abriss erklärt wurde, Wohnnutzung hat und den erforderlichen technischen Merkmalen entspricht. Bei alten Immobilien sind Abweichungen zwischen Baugenehmigung, tatsächlichem Zustand, Titeln, E9 und Kataster häufig. Geschlossene Balkone, illegale Erweiterungen oder Nutzungsänderungen können vorherige Genehmigungen erfordern.

Langfristige Verpflichtungen nach Förderung

Geförderte Wohnungen dürfen fünf Jahre lang nicht für Kurzzeitvermietung genutzt werden. Leere Immobilien müssen danach als Hauptwohnsitz dienen oder langfristig vermietet werden, wobei für die ersten drei Jahre ein fester Mietpreis gilt. Eine Veräußerung während der Bindungsfrist führt zur Rückforderung der Förderung. Diese Auflagen schützen den sozialen Zweck des Programms, müssen aber vor der Antragstellung klar kommuniziert werden. Die Bedingungen haben eine Logik, weil sie den sozialen Zweck der Finanzierung schützen. Sie müssen jedoch absolut klar vor der Antragstellung dargestellt werden, damit jeder Interessent die langfristigen Verpflichtungen kennt, die er eingeht. Griechenland verfügt über einen besonders gealterten Gebäudebestand, Tausende Wohnungen bleiben leer oder abgewertet, während viele Haushalte nicht einmal grundlegende Instandhaltungsarbeiten finanzieren können. Jede Verpflichtung und jeder Programmpunkt muss daher eindeutig sein.

Frequently asked questions

Wie hoch ist die maximale Förderung pro Wohnung?

Die Obergrenze liegt bei 36.000 Euro, was 120 Quadratmetern bei 300 Euro pro Quadratmeter entspricht. Kleinere Wohnungen erhalten entsprechend weniger.

Warum reicht eine Förderfähigkeitsbescheinigung nicht aus?

Sie bestätigt nur die formale Berechtigung auf Basis von Steuer- und Vermögensdaten. Die endgültige Förderzusage erfolgt erst nach vollständiger Antragstellung mit technischen Unterlagen und Rangfolge.

Müssen Eigentümer Eigenmittel einsetzen?

Ja. Die tatsächlichen Renovierungskosten liegen meist deutlich über der Fördergrenze, sodass fast alle Empfänger zusätzliche Mittel oder Kredite benötigen.

Was passiert bei Zahlungsverzögerungen?

Ohne ausreichende Vorauszahlung müssen Eigentümer die Arbeiten vorfinanzieren. Verzögerungen aus früheren Programmen haben gezeigt, dass dies viele Haushalte überfordert.

Dürfen geförderte Wohnungen vermietet werden?

Ja, jedoch nur langfristig und mit festem Mietpreis für drei Jahre. Kurzzeitvermietung ist fünf Jahre lang verboten.