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Kriminalität

Πώς έγινε η απόδραση του βαρυποινίτη στις Σέρρες – Καμένο βρέθηκε το δεύτερο όχημα των συνεργών

Πώς έγινε η απόδραση του βαρυποινίτη στις Σέρρες – Καμένο βρέθηκε το δεύτερο όχημα των συνεργών

Οι αστυνομικοί εξετάζουν το όχημα που εντοπίστηκε σε απόσταση περίπου μία ώρα μακριά από το σημείο της απόδρασης.

Wie verlief der bewaffnete Überfall im Krankenhaus?

Drei Häftlinge aus dem Gefängnis Nigrita wurden am Abend des 11. September 2026 zum Krankenhaus von Serres gebracht. Fünf Aufseher der Außenbewachung begleiteten sie. Einer der Häftlinge betrat mit drei Aufsehern das Gebäude. Der 41-Jährige und ein weiterer Gefangener blieben im Van auf dem Vorplatz der psychiatrischen Klinik in Begleitung von zwei Aufsehern. Kurz nach 23 Uhr näherten sich zwei Fahrzeuge mit eingeschaltetem Blaulicht, die wie Polizeiwagen aussahen. Drei bewaffnete Personen stiegen aus, bedrohten die beiden Aufseher und zwangen sie, die Tür des Vans zu öffnen. Sie nahmen den 41-Jährigen mit und flohen. Die gesamte Aktion dauerte nur wenige Minuten und verlief nach den bisherigen Erkenntnissen hochgradig koordiniert. Die drei Gefangenen waren gemeinsam mit den fünf Aufsehern unterwegs, als die beiden verdächtigen Fahrzeuge auftauchten. Nur einer der Häftlinge war bereits im Gebäude, während der 41-Jährige und sein Mitgefangener noch im Transportfahrzeug warteten. Die Angreifer nutzten diese kurze Phase der getrennten Bewachung gezielt aus. Die Reihenfolge der Ereignisse zeigt, dass die Täter den Moment auswählten, in dem nur zwei Aufseher beim Van blieben. Die drei Häftlinge waren gleichzeitig unterwegs, doch nur einer war schon im Inneren des Krankenhauses. Dadurch ergab sich für wenige Minuten eine Situation mit reduzierter Bewachung am Vorplatz. Die Angreifer nutzten genau diesen Zeitraum, um mit den Fahrzeugen und den Waffen vorzufahren und die beiden Aufseher unter Druck zu setzen. Nachdem die Tür geöffnet war, entführten sie den 41-Jährigen und verließen das Gelände sofort. Die Ermittler rekonstruieren derzeit die genaue Abfolge der Handgriffe und die Positionen aller Beteiligten anhand der Aussagen der Aufseher.

Was fanden die Ermittler an den beiden Fahrzeugen?

Die Polizei entdeckte eines der Fahrzeuge auf einem Seitenstreifen der Ringstraße von Serres nahe dem Krankenhaus. Es war von der Fahrbahn abgekommen und gegen Bäume geprallt. Im Inneren lagen ein Kalaschnikow und Munition. Das zweite Fahrzeug wurde etwa eine Autostunde entfernt in einem landwirtschaftlichen Gebiet bei Vrasna vollständig ausgebrannt aufgefunden. Die Ermittler gehen davon aus, dass es Teil der koordinierten Befreiungsaktion war. Beide Fahrzeuge werden nun eingehend kriminaltechnisch untersucht. Das ausgebrannte Wrack bei Vrasna gilt als mögliches letztes bekanntes Versteck der Täter. Die Spurensicherung an beiden Fundorten soll Hinweise auf die Fluchtroute und die beteiligten Personen liefern. Bisher wurden keine weiteren Gegenstände öffentlich bekannt. Die Ermittler betrachten das verunglückte Fahrzeug bei Serres als ersten Fundort und das ausgebrannte Wrack bei Vrasna als zweiten. An beiden Stellen laufen kriminaltechnische Untersuchungen. Das Kalaschnikow und die Munition aus dem ersten Fahrzeug werden sichergestellt und analysiert. Das zweite Fahrzeug, das etwa eine Autostunde entfernt entdeckt wurde, ist vollständig ausgebrannt. Die Beamten sehen darin einen Hinweis darauf, dass die Täter nach der Tat versuchten, Spuren zu verwischen. Die genaue Verbindung zwischen den beiden Fahrzeugen und der Fluchtroute wird derzeit geprüft.

Wer ist der flüchtige 41-Jährige?

Der Mann wurde 2025 wegen Drogenhandels festgenommen. Im Zuge der Ermittlungen stellten die Behörden auch eine Verbindung zu einem versuchten Tötungsdelikt vom September 2024 in Pylaia bei Thessaloniki her. Damals hatten Unbekannte auf einen 25-Jährigen vor einer Kantine geschossen. Der 41-Jährige albanischer Herkunft saß zum Zeitpunkt der Flucht eine Haftstrafe ab. Die Akte des 41-Jährigen enthält neben der Drogenanklage auch Hinweise auf die Beteiligung an der Schießerei in Pylaia. Die Ermittlungen nach seiner Festnahme 2025 führten zu dieser Verbindung. Zum Zeitpunkt der Befreiung verbüßte er die Haftstrafe in Nigrita. Die Behörden hatten ihn wegen der Drogenvorwürfe inhaftiert und prüften parallel die Vorfälle aus dem Vorjahr.

Wie steht es um den aktuellen Stand der Ermittlungen?

Die griechische Polizei konzentriert sich auf die Identifizierung der drei bewaffneten Helfer und auf die Wiederergreifung des 41-Jährigen. Die Spurensicherung an beiden Fahrzeugorten läuft. Bisher liegen keine weiteren Festnahmen vor. Die Ermittlungen dauern an und umfassen auch die genaue Rekonstruktion der Abläufe im Krankenhausgelände. Die Ermittler arbeiten an der Identifizierung der drei bewaffneten Personen, die den Überfall durchführten. Gleichzeitig suchen sie nach dem 41-Jährigen. An beiden Fundorten der Fahrzeuge wird die Spurensicherung fortgesetzt. Bislang gab es keine weiteren Festnahmen. Die laufenden Untersuchungen umfassen die detaillierte Rekonstruktion der Ereignisse auf dem Krankenhausgelände und die Auswertung der sichergestellten Gegenstände.

FAQ: Gefängnisausbruch Serres

Wie viele Personen waren an der Befreiung beteiligt?

Drei bewaffnete Komplizen näherten sich dem Transportfahrzeug und entführten den Häftling.

Welche Waffen wurden sichergestellt?

In dem verunglückten Fahrzeug fand die Polizei ein Kalaschnikow und dazugehörige Munition.

Wo wurde das zweite Fahrzeug entdeckt?

Das zweite Fahrzeug lag ausgebrannt in der Region Vrasna, etwa eine Autostunde vom Krankenhaus entfernt.

Warum wurde der Häftling ins Krankenhaus gebracht?

Er gehörte zu einer Gruppe von drei Gefangenen, die unter Bewachung zur medizinischen Versorgung ins Krankenhaus Serres verlegt worden waren.

Welche Vorstrafen hat der 41-Jährige?

Er wurde 2025 wegen Drogenhandels festgenommen und steht auch im Verdacht, an einem versuchten Mord 2024 beteiligt gewesen zu sein.