Videoaufnahmen dokumentieren die Methoden der Bande, die seit Juli 2025 in Athen, Kallithea, Neo Faliro und Spata zugeschlagen hat.
Wie die Täter Ziele auswählten und überwachten
Die Gruppe begann ihre Vorbereitungen meist abends. Mit Fahrzeugen, die auf Dritte zugelassen oder gemietet waren, fuhren die Täter durch Wohnviertel in Athen, Kallithea, Neo Faliro und Spata. Sie suchten nach Mehrfamilienhäusern und Einfamilienhäusern, die bestimmte Kriterien erfüllten. Häufig markierten sie Türen, um später festzustellen, ob Bewohner abwesend waren. Auf diese Weise filterten sie Objekte heraus, bei denen die Wahrscheinlichkeit einer Abwesenheit hoch war. Die Täter teilten sich oft in zwei Untergruppen auf, um an einem Tag mehrere Einbrüche durchführen zu können. Als Ausgangspunkt diente das Haus des mutmaßlichen Anführers. Von dort aus starteten sie ihre Erkundungsfahrten und koordinierten die nächsten Schritte. Die nächtlichen Kontrollen dienten dazu, potenzielle Ziele systematisch zu prüfen, bevor die eigentlichen Taten begangen wurden. Durch die Nutzung fremder oder gemieteter Fahrzeuge versuchten die Täter, ihre Spuren zu verwischen. Die Aufteilung in Untergruppen ermöglichte eine effiziente Abdeckung mehrerer Gebiete innerhalb kurzer Zeit. Die Täter beobachteten während der Erkundungsphase genau, welche Häuser den Kriterien entsprachen und welche nicht. Dieses Vorgehen reduzierte das Risiko, bei einem Einbruch überrascht zu werden. Die Markierung von Türen war eine wiederkehrende Technik, die es erlaubte, später ohne großen Aufwand zu prüfen, ob ein Objekt noch geeignet war. Die Täter nutzten diese Methode, um die Abwesenheit der Bewohner zuverlässig festzustellen. Die Quelle lässt offen, wie viele Markierungen pro Nacht angebracht wurden und ob die Methode in allen 23 Fällen zum Einsatz kam. Die Quelle nennt keine genaue Anzahl der markierten Türen oder der erfolglosen Versuche pro Nacht.
Der Ablauf der Einbrüche und die verwendeten Techniken
Nach der Auswahl drangen die Täter vor allem abends in die Wohnungen ein. Sie nutzten entweder mitgebrachte Schlüssel oder brachen den Zylinder der Tür auf. In manchen Fällen gelangten sie über Lichtschächte oder Balkontüren ins Innere. Ein weiteres Mitglied blieb draußen als Beobachter und warnte bei Rückkehr der Bewohner oder anderen Personen. Die Täter verfügten über Kenntnisse verschiedener Schloss- und Schlüsseltypen. Dadurch hinterließen sie in einigen Fällen keine sichtbaren Spuren. Nach dem Betreten durchsuchten sie alle Räume und nahmen Bargeld, Schmuck und andere Wertgegenstände mit. Die Beute wurde anschließend gleichmäßig verteilt. Ein Teil diente der Deckung von Anwaltskosten oder laufenden Ausgaben, ein weiterer Teil wurde ins Ausland transferiert. Die Täter konzentrierten sich auf Zeiten von Feiertagen und Urlaubsperioden, in denen die Abwesenheit von Bewohnern wahrscheinlicher war. Die spezialisierten Kenntnisse über Schlösser erlaubten es ihnen, in manchen Fällen ohne sichtbare Spuren einzudringen. Der Beobachterposten diente als Sicherheitsmaßnahme, um bei unerwarteter Rückkehr der Bewohner rechtzeitig warnen zu können. Die gleichmäßige Verteilung der Beute und die Rücklage für mögliche Gerichtskosten zeigen eine organisierte Struktur. Die Täter setzten zudem „operative“ Mobiltelefone und SIM-Karten ein, die nicht auf ihre Namen registriert waren. Die Quelle nennt keine konkreten Summen oder genaue Aufteilungsquoten. Die Quelle lässt offen, ob alle Mitglieder gleichermaßen an der Verteilung beteiligt waren oder ob der Anführer einen größeren Anteil erhielt.
Die Rollen innerhalb der Gruppe
Ein 37-Jähriger übernahm die leitende Funktion. Er bestimmte die Einsatzgebiete, koordinierte die Untergruppen und hielt Kontakt zu Personen im Ausland. Ein 43-Jähriger wirkte als operativer Koordinator. Er beteiligte sich an der Erkundung und an den Einbrüchen selbst. Bei Abwesenheit des Anführers übernahm er die Leitung. Ein 22-Jähriger war für die äußere Überwachung zuständig und meldete verdächtige Bewegungen. Die Kommunikation erfolgte über private Handys, betriebliche Mobiltelefone und SIM-Karten sowie Verbindungen, die auf Dritte registriert waren. Die Fahrzeuge des 43-Jährigen kamen ebenfalls zum Einsatz. Der 37-Jährige fungierte als zentrale Schaltstelle, die alle Informationen bündelte und Entscheidungen traf. Der 43-Jährige übernahm in Abwesenheit des Anführers die volle Verantwortung für die laufenden Operationen. Der 22-Jähriger beschränkte sich auf die äußere Sicherung und die rechtzeitige Warnung der anderen Mitglieder. Die Nutzung mehrerer Kommunikationswege diente der Tarnung und erschwerte die Überwachung durch die Behörden. Die Fahrzeuge des 43-Jährigen wurden regelmäßig für die Erkundungsfahrten und die Tatorte eingesetzt. Die Quelle lässt offen, ob weitere Rollen existierten und wie die Auslandskontakte genau genutzt wurden.
Die geografische Ausdehnung und die Ermittlungsergebnisse
Die aufgeklärten Taten ereigneten sich in Agia Paraskevi, Paleo Faliro, Chalandri, Nea Ionia, Galatsi, Athen, Kallithea, Zografou, Petralona und Pangrati. Insgesamt konnten 23 Einbrüche, Diebstähle und Versuche zugeordnet werden. Die Täter konzentrierten sich auf Zeiten von Feiertagen und Urlaubsperioden, in denen die Abwesenheit von Bewohnern wahrscheinlicher war. Drei georgische Staatsangehörige wurden festgenommen. Fünf weitere Personen wurden identifiziert: zwei sitzen bereits in Haft, drei halten sich im Ausland auf. Die Ermittlungen laufen weiter. Die Taten erstreckten sich über mehrere Bezirke Attikas und zeigen eine systematische Ausweitung der Aktivitäten. Die Festnahme der drei Georgier bildete den Ausgangspunkt für die Identifizierung der weiteren fünf Personen. Zwei der identifizierten Personen befinden sich bereits in Haft, während drei weitere im Ausland vermutet werden. Die Ermittlungen stützen sich auf Fahrzeugdaten, Telefonverbindungen und Zeugenaussagen. Die Quelle lässt offen, ob die im Ausland befindlichen Personen noch aktiv in die Organisation eingebunden sind. Die Quelle gibt keine Auskunft darüber, ob noch weitere Taten hinzukommen könnten.
FAQ: Einbruchsserie Attika
Wie viele Einbrüche wurden aufgeklärt?
Bisher konnten 23 Fälle in verschiedenen Stadtteilen Attikas den Mitgliedern der Gruppe zugeordnet werden.
Welche Nationalität hatten die Tatverdächtigen?
Es handelt sich um georgische Staatsangehörige. Drei wurden festgenommen, fünf weitere identifiziert.
Wie markierten die Täter potenzielle Ziele?
Sie brachten an Türen Markierungen an, um später zu prüfen, ob die Bewohner abwesend waren.
Wie verteilten die Täter die Beute?
Die Erlöse wurden gleichmäßig aufgeteilt. Ein Teil deckte Anwaltskosten und Alltagskosten, ein anderer wurde ins Ausland überwiesen.
Seit wann war die Gruppe aktiv?
Die Ermittlungen belegen Taten mindestens seit Juli 2025.
