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Fregatte Kimon: Details und Besichtigung in Thessaloniki

Fregatte Kimon: Details und Besichtigung in Thessaloniki

Die Fregatte Kimon (F-601) liegt im Hafen von Thessaloniki, um im Rahmen der Feierlichkeiten zum 28. Oktober der Öffentlichkeit zugänglich zu sein. Das hochmoderne Kriegsschiff der griechischen Marine zieht seit ihrer Ankunft am 23. Oktober 2026 große Menschenmengen an. Mit einer Länge von 122 Metern und einer Verdrängung von etwa 4.500 Tonnen gilt die Fregatte als eines der fortschrittlichsten Schiffe im östlichen Mittelmeerraum. Die Besichtigungen sind bis zum 27. Oktober 2026 für die Öffentlichkeit und Schulen geplant. Dieser Artikel beleuchtet die technische Überlegenheit der Kimon sowie die Details zum Besuchsablauf im Hafen.

Warum zieht die Fregatte Kimon so viele Besucher an?

Die Fregatte Kimon hat seit ihrer Ankunft im Hafen von Thessaloniki am Freitag, den 23. Oktober 2026, ein massives öffentliches Interesse geweckt. Menschen aller Altersgruppen strömen bereits früh am Morgen zum Hafen, um einen Blick auf eines der modernsten Schiffe der griechischen Marine werfen zu können. Die Präsenz des Schiffes ist eng mit den nationalen Feierlichkeiten zum Jahrestag des 28. Oktobers verknüpft.

Der Besuchsprozess für die interessierte Öffentlichkeit ist streng geregelt, um die Sicherheit und den reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Besucher müssen zunächst das Passagiergebäude des Hafens passieren, wo sie einer Kontrolle durch ein Röntgengerät unterzogen werden. Erst nach dieser Sicherheitsüberprüfung ist der Zugang in Richtung des Schiffes möglich. Aufgrund des hohen Besucheraufkommens ist mit längeren Wartezeiten zu rechnen, bevor die eigentlichen Führungen durch die Besatzung beginnen können.

Ablauf der Besichtigungen

Während der geführten Touren begleiten Besatzungsmitglieder die Besucher über die äußeren Decks. Dabei werden die verschiedenen Systeme, die installierte Ausrüstung sowie die operativen Fähigkeiten der Fregatte detailliert erläutert. Dies bietet der Bevölkerung eine seltene Gelegenheit, die technologische Komplexität moderner Seekriegsführung aus nächster Nähe zu erleben.

Was macht die Fregatte Kimon zu einem technologischen „Superwaffensystem“?

Die Fregatte Kimon (F-601) gilt als das fortschrittlichste Kriegsschiff im östlichen Mittelmeerraum und zeichnet sich durch eine enorme technologische Leistungsfähigkeit aus. Mit einer Länge von 122 Metern und einer Verdrängung von circa 4.500 Tonnen ist sie für eine hohe Geschwindigkeit und weitreichende Operationen ausgelegt. Das Schiff kann Geschwindigkeiten von über 27 Knoten erreichen und verfügt über eine operative Reichweite von bis zu 5.000 Seemeilen.

Ein Kernstück der technologischen Ausstattung ist das Sea Fire Radar. Dieses System ermöglicht die Detektion und Verfolgung von Zielen über sehr große Distanzen. Je nach Art des Objekts und den herrschenden Wetterbedingungen kann die Reichweite des Radars bis zu 500 Kilometer betragen. Die beeindruckende Kapazität des Systems erlaubt es der Kimon, gleichzeitig mehr als 800 Ziele zu überwachen. Das Spektrum der erfassten Objekte reicht von winzigen Drohnen und UAVs bis hin zu Hyperschall- und ballistischen Raketen.

Digitale Sicherheit und Datenmanagement

Ein besonderes Merkmal der Kimon ist ihre inhärente Cybersicherheit. Das Schiff wurde so konzipiert, dass es gegen digitale Angriffe geschützt ist. Hierzu verfügt die Fregatte über zwei separat arbeitende Rechenzentren (Data Centers), die die gesamte Kampfsteuerung sowie die Navigationsfunktionen des Schiffes verwalten und so eine Redundanz und Sicherheit im Einsatzfall gewährleisten.

Welche Bewaffnung und Verteidigungssysteme sind an Bord?

Die Fregatte Kimon ist mit einer Vielzahl von hochmodernen Waffensystemen ausgestattet, die sowohl die Luftverteidigung als auch die Bekämpfung von Oberflächen- und Unterwasserzielen abdecken. Zur Verteidigung gegen Luftbedrohungen auf große Distanz setzt das Schiff zwei Aster 30 Flugkörper ein. Ergänzt wird die Luftabwehr durch das RAM-System (Rolling Airframe Missile), das mit 21 Raketen bestückt ist.

Für den Kampf gegen feindliche Schiffe stehen acht Exocet MM40 Block 3c Antischiffsraketen zur Verfügung. Zur Bekämpfung von U-Booten nutzt die Kimon MU90-Torpedo-Systeme. Die primäre Bewaffnung für den direkten Feuerkampf besteht aus dem Oto Melara 76/62 mm Super Rapid Geschütz, während ferngesteuerte LIONFISH 20mm Geschütze für zusätzliche Verteidigungsschichten sorgen.

Die Rolle des MH-60R Seahawk Hubschraubers

Ein entscheidender Bestandteil der operativen Reichweite ist der Hubschrauber vom Typ MH-60R Seahawk Romeo. Er fungiert als das „lange Arm“ der Fregatte. Durch den Einsatz des Hubschraubers kann die Sensorreichweite des Schiffes erheblich erweitert werden. Der Seahawk ist in der Lage, Ziele mit AGM-114 Hellfire Raketen sowie den neuen, lasergesteuerten APKWS-Raketen präzise zu bekämpfen, was die Schlagkraft der Kimon sowohl in der Luft- als auch in der U-Boot-Abwehr massiv steigert.

Wie sieht das offizielle Besichtigungsprogramm in Thessaloniki aus?

Die Fregatte Kimon bleibt bis einschließlich Dienstag, den 27. Oktober 2026, im Hafen von Thessaloniki präsent. Die griechische Marine hat für die Besichtigungen ein strukturiertes Programm festgelegt, das zwischen Schulbesuchen und dem Zugang für die allgemeine Öffentlichkeit unterscheidet. Die Besichtigungszeiten sind so gestaltet, dass ein geordneter Besucherstrom ermöglicht wird.

Für die kommenden Tage sind folgende Zeitfenster vorgesehen:

Interessierte Bürger sollten beachten, dass der Zugang zum Hafen und zum Schiff strengen Sicherheitskontrollen unterliegt, was die Besuchszeit beeinflussen kann.

FAQ: Häufig gestellte Fragen zur Fregatte Kimon

Wann kann die Öffentlichkeit die Fregatte Kimon besichtigen?

Die Besichtigung ist am 26. und 27. Oktober 2026 möglich. Die Öffnungszeiten für die breite Öffentlichkeit liegen jeweils zwischen 12:00 und 17:00 Uhr. Vormittags, von 10:00 bis 12:00 Uhr, sind die Besichtigungen ausschließlich für Schulgruppen reserviert, um einen strukturierten Bildungsbesuch zu ermöglichen.

Welche Sicherheitsmaßnahmen müssen Besucher beachten?

Alle Besucher müssen sich durch eine Sicherheitskontrolle im Passagiergebäude des Hafens begeben. Dabei werden Taschen und persönliche Gegenstände mittels Röntgengeräten überprüft. Erst nach erfolgreichem Abschluss dieser Sicherheitsprüfung ist der Weg zum Schiff und die Teilnahme an den Führungen durch die Besatzung gestattet.

Was sind die technischen Eckdaten der Fregatte F-601?

Die Kimon hat eine Länge von 122 Metern und eine Verdrängung von etwa 4.500 Tonnen. Sie erreicht Geschwindigkeiten von über 27 Knoten und verfügt über eine operative Reichweite von 5.000 Seemeilen. Die Besatzung besteht aus etwa 125 bis 130 Personen, die das hochmoderne System bedienen.

Welche Rolle spielt der Seahawk-Hubschrauber an Bord?

Der MH-60R Seahawk fungiert als verlängerte Sensor- und Waffenplattform für die Fregatte. Er erweitert die Sichtweite der Sensoren und kann Ziele mit hochpräzisen Waffen wie Hellfire-Raketen oder APKWS-Laserraketen bekämpfen. Dies macht ihn zu einem unverzichtbaren Element für die U-Boot-Jagd und die Luftverteidigung.

Wie leistungsfähig ist das Radarsystem der Kimon?

Das integrierte Sea Fire Radar kann Ziele in einer Entfernung von bis zu 500 Kilometern detektieren. Es ist in der Lage, gleichzeitig über 800 Objekte zu verfolgen, wobei das Spektrum von kleinen Drohnen bis hin zu ballistischen Hyperschallraketen reicht, abhängig von den atmosphärischen Bedingungen.

Key takeaways

Abschlussbetrachtung

Die Präsenz der Fregatte Kimon in Thessaloniki unterstreicht die technologische Modernisierung der griechischen Marine und bietet der Bevölkerung einen direkten Einblick in die Verteidigungskapazitäten des Landes. Mit ihrer Kombination aus digitaler Sicherheit, weitreichender Sensorik und einer vielseitigen Bewaffnung repräsentiert die F-601 einen bedeutenden Fortschritt im östlichen Mittelmeerraum. Die geplanten Besichtigungen ermöglichen es sowohl Schülern als auch der Öffentlichkeit, die Komplexität moderner maritimer Verteidigungssysteme hautnah zu erleben, bevor das Schiff seine regulären Einsätze wieder aufnimmt.