Der 23-jährige dominikanische Guard erhält ein dreijähriges Arbeitspapier mit Jahresgehalt von 2,5 Millionen Euro. Der Vertrag enthält weder einen Euroleague-Out noch eine Ausstiegsklausel für andere europäische Klubs. Ein NBA-Wechsel ist erst für die Saison 2028-29 vorgesehen und nur gegen Zahlung einer hohen Buyout-Summe möglich. Damit bleibt Montero mindestens zwei Jahre an den griechischen Meister gebunden.
Vertragsdetails und Laufzeit
Olympiakos und Gian Montero einigten sich im Sommer 2026 auf ein dreijähriges Engagement. Das Jahresgehalt beträgt 2,5 Millionen Euro. Montero wechselte von Valencia nach Piräus und wird bereits beim Euroleague Super Cup in Abu Dhabi eingesetzt. Der Vertrag enthält keine Ausstiegsklausel für die Euroleague und keine Möglichkeit, vorzeitig zu einem anderen europäischen Verein zu wechseln. Der 23-jährige Guard reiste verspätet in die Vereinigten Arabischen Emirate, weil es Probleme mit seiner Visa gab, steht aber dennoch in der 12er-Aufstellung von Trainer Georgios Bartzokas für das erste offizielle Spiel mit den Rot-Weißen. Olympiakos tritt im Super Cup gegen Fenerbahce an, das Remake des Final-Four-Halbfinals. Montero gilt als eine der wichtigsten Sommerverpflichtungen der gesamten Euroleague. Der Deal wurde mit Blick auf Gegenwart und Zukunft geschlossen, da der Dominikaner erst 23 Jahre alt ist und nach seiner starken Saison bei Valencia als einer der besten Guards Europas galt. Olympiakos wollte nicht nur einen starken Spieler, sondern auch eine langfristige Bindung sicherstellen. Die Verpflichtung erfolgte nach einer Saison, in der Montero mit Valencia überzeugte und als einer der herausragenden Guards der Euroleague wahrgenommen wurde. Olympiakos nutzte die Gelegenheit, den Spieler fest an sich zu binden, bevor andere Interessenten eingreifen konnten.
Keine Euroleague-Ausstiegsklausel
Im Gegensatz zu vielen anderen Euroleague-Verträgen fehlt eine Out-Klausel für europäische Klubs. Montero ist damit für die gesamte Vertragsdauer an Olympiakos gebunden. Diese Regelung sichert dem Verein Planungssicherheit für die kommenden beiden Spielzeiten und verhindert einen Wechsel innerhalb Europas ohne Zustimmung der Piräus-Führung. Der Spieler kann während der gesamten dreijährigen Laufzeit nicht einfach zu einem anderen europäischen Team gehen. Die Abwesenheit jeglicher Ausstiegsklausel für die Euroleague oder andere europäische Klubs war ein zentrales Element der Verhandlungen. Dadurch bleibt der Kader stabil und der Verein kann ohne Sorge um plötzliche Abgänge in der produktivsten Phase des Spielers planen. Montero hat während der gesamten drei Jahre keine Möglichkeit, den Verein zu verlassen, außer über die NBA-Klausel im dritten Jahr. Das gibt Olympiakos die Gewissheit, dass der Guard in seiner besten sportlichen Phase zur Verfügung steht. Die Vereinbarung spiegelt den gemeinsamen Wunsch beider Seiten wider, den Fokus auf die Entwicklung innerhalb der Euroleague zu legen.
NBA-Out erst ab 2028-29
Für die Saison 2028-29 enthält das Arbeitspapier erstmals eine NBA-Out-Klausel. Sollte eine NBA-Mannschaft Montero verpflichten wollen, muss sie die im Vertrag festgelegte Buyout-Summe an Olympiakos zahlen. Die Höhe der Klausel wird als sehr hoch beschrieben und dient als zusätzliche Absicherung für den griechischen Verein. Bis dahin bleibt ein Wechsel in die NBA ausgeschlossen. Das bedeutet, dass Montero mindestens zwei volle Spielzeiten ausschließlich für Olympiakos zur Verfügung steht. Erst im Sommer 2028 kann eine NBA-Mannschaft ihn unter Zahlung der hohen Buyout-Summe verpflichten. Der Vertrag enthält kein generelles NBA-Out für die ersten beiden Jahre, was dem Verein zusätzliche Sicherheit gibt. Der Deal wurde bewusst so gestaltet, dass nur ein Wechsel in die NBA gegen Zahlung der Klausel möglich ist. Für die ersten beiden Jahre gibt es keinerlei NBA-Out, sodass der Spieler voll auf die Euroleague konzentriert bleibt. Die Konstruktion schützt Olympiakos vor einem unkontrollierten Abgang und stellt sicher, dass der Verein in der Phase höchster Leistungsfähigkeit auf den Guard zählen kann.
Hintergründe der Vereinbarung
Montero überzeugte in der Vorsaison bei Valencia und galt als einer der besten Guards der Euroleague. Olympiakos setzte bei den Vertragsverhandlungen auf eine langfristige Bindung. Die fehlenden Ausstiegsklauseln spiegeln den beiderseitigen Wunsch wider, den Spieler für mehrere Jahre an den Verein zu binden. Der 23-Jährige erhält damit die Möglichkeit, sich in Piräus weiterzuentwickeln, ohne kurzfristige Wechseloptionen. Sowohl der Verein als auch der Spieler wollten diese Lösung, was zu dem NBA-Out erst im dritten Jahr führte. Der Vertrag sichert Olympiakos einen der talentiertesten europäischen Guards in seiner besten Altersphase und gibt dem Spieler gleichzeitig die Chance, sich ohne Ablenkung auf die Euroleague zu konzentrieren. Die Einigung kam zustande, weil beide Seiten großen Wert auf diese langfristige Bindung legten. Die Entscheidung für die spezifische Klauselstruktur resultiert direkt aus der starken Leistung Montero bei Valencia und dem Bedarf Olympiakos an Kontinuität im Kader.
Auswirkungen auf Olympiakos
Durch die Vertragsgestaltung kann Olympiakos mit Montero langfristig planen. Der Verein vermeidet das Risiko eines plötzlichen Abgangs und behält einen der talentiertesten europäischen Guards in der Mannschaft. Gleichzeitig bleibt der Kader für die Titelverteidigung in der Euroleague stabil. Die Konstruktion des Vertrags gibt dem Verein finanzielle und sportliche Ruhe für die nächsten Jahre. Olympiakos hat damit einen der besten Guards Europas für mindestens zwei weitere Spielzeiten fest an sich gebunden und muss sich keine Sorgen um einen möglichen Abgang machen. Der Verein kann in der produktivsten Phase des Spielers auf ihn zählen, ohne dass externe Interessen den Kader beeinflussen. Die Bindung ermöglicht eine kontinuierliche Integration in das Spielsystem von Georgios Bartzokas und unterstützt die sportlichen Ziele in der Euroleague nachhaltig.
FAQ: Häufig gestellte Fragen
Wie lange ist Gian Montero an Olympiakos gebunden?
Montero hat einen Dreijahresvertrag bis einschließlich der Saison 2028-29 unterschrieben. Ein Wechsel innerhalb Europas ist während dieser Zeit ausgeschlossen.
Gibt es eine Euroleague-Ausstiegsklausel?
Nein. Der Vertrag enthält weder einen Euroleague-Out noch eine Klausel für andere europäische Vereine.
Wann kann Montero in die NBA wechseln?
Ein NBA-Wechsel ist erst ab Sommer 2028 möglich und nur, wenn die neue Mannschaft die im Vertrag festgelegte Buyout-Summe an Olympiakos zahlt.
Wie hoch ist das Jahresgehalt?
Das Jahresgehalt beträgt 2,5 Millionen Euro.
Warum hat Olympiakos auf diese Klauseln bestanden?
Der Verein wollte Planungssicherheit für mindestens zwei Jahre und den Spieler in seiner produktivsten Phase langfristig binden.
