Ein 44-jähriger maltesischer Geschäftsmann wurde vom Vorwurf freigesprochen, moralischer Urheber des Mordes an der Journalistin Daphne Caruana Galizia gewesen zu sein. Die Tötung der Journalistin hatte 2017 zu einem politischen Schock in Malta geführt und den damaligen Premierminister Joseph Muscat zum Rücktritt gezwungen. Der Freispruch löste Demonstrationen und Proteste aus.
Freispruch nach jahrelangem Verfahren
Das Gericht in Malta sprach den 44-Jährigen von allen Vorwürfen frei. Er war beschuldigt worden, die Ermordung der Investigativjournalistin Daphne Caruana Galizia 2017 angestiftet zu haben. Die Entscheidung wurde am 2. September 2026 bekanntgegeben.
Politische Folgen des Mordfalls
Der Mord an Caruana Galizia hatte 2017 landesweit Empörung ausgelöst. Die Journalistin hatte Korruptionsvorwürfe gegen hochrangige Politiker erhoben. Als direkte Folge trat Premierminister Joseph Muscat zurück.
Reaktionen auf den Freispruch
Der Freispruch führte unmittelbar zu Demonstrationen in der maltesischen Hauptstadt Valletta. Kritiker sehen das Urteil als Rückschlag für die Aufklärung des Falls. [TO VERIFY: Weitere Details zum genauen Urteilsbegründung und möglichen Berufungen liegen der Quelle nicht vor.]
Nächste Schritte
Es ist derzeit unklar, ob die Staatsanwaltschaft gegen den Freispruch Berufung einlegen wird.
