Das Interview wirft Fragen zur Kommunikation auf
Was der EKAV-Präsident zu den Abläufen sagte
Giorgos Mathiopoulos, Vorsitzender der EKAV-Beschäftigten und stellvertretender Vorsitzender von POEDIN, schilderte gegenüber ERTNews die Ereignisse im Arztzimmer in der Karneadou-Straße im Kolonaki-Viertel. Er erklärte, das Rettungsteam habe sofort nach Eintreffen mit der kardiopulmonalen Reanimation begonnen, wie es das Protokoll vorsieht. Die Besatzung habe jedoch keine detaillierten Angaben zu den bereits durchgeführten ärztlichen Eingriffen erhalten. Als das Team den Patienten zum Rettungswagen brachte, folgte zunächst ein Arzt. Sobald jedoch das Zielkrankenhaus Elpis genannt wurde, kehrte dieser um und kehrte nicht zurück. Das Team fuhr allein los, weil die Fahrt nicht verzögert werden durfte. Mathiopoulos betonte, alle Handlungen seien im Rettungsdienstbericht dokumentiert worden, der dem Krankenhaus übergeben werde. Bei Patienten aus Arztpraxen liege in der Regel ein ärztliches Schreiben vor, wenn kein Arzt die Fahrt begleite. In dringenden Fällen begleite der Arzt normalerweise den Patienten, um während des Transports weitere Hilfe leisten zu können. Alle Schritte des Teams wurden festgehalten, damit das aufnehmende Krankenhaus die genaue Abfolge nachvollziehen kann. Der Präsident wies darauf hin, dass die Besatzung den Patienten mit einer speziellen Trage liege transportierte, da der Aufzug des Gebäudes kein normales Tragegestell aufnehmen konnte. Ein normales Tragegestell war vorhanden, doch der enge Aufzug zwang zur Nutzung der speziellen Liege des Rettungswagens. Der Arzt begleitete das Team zunächst, kehrte aber um, als das Ziel Elpis genannt wurde. Dadurch fehlte während des Transports jede weitere ärztliche Unterstützung. Alle Maßnahmen wurden im Protokoll festgehalten und dem Notaufnahmebereich übergeben.
Informationen über die Plasmapherese fehlten
Mathiopoulos stellte klar, dass die Rettungskräfte nichts über eine Plasmapherese gewusst hätten. Eine Frau, vermutlich eine Ärztin, habe lediglich gesagt, man habe den Patienten nicht an das Gerät angeschlossen. Die Kollegen hätten nicht verstanden, welches Gerät gemeint war. Diese fehlende Information habe die Arbeit des Teams erschwert. Das einzige, was mitgeteilt wurde, war der Hinweis auf ein nicht verbundenes Gerät, ohne weitere Erklärungen oder Kontext zu liefern. Die Besatzung startete daher den vorgesehenen Kreislauf der Reanimation und transportierte den Patienten, als kein Erfolg eintrat. Er erläuterte weiter, dass das Rettungsteam den Patienten mit einer speziellen Trage liege transportierte, da der Aufzug des Gebäudes kein normales Tragegestell aufnehmen konnte. Ein normales Tragegestell war vorhanden, doch der enge Aufzug zwang zur Nutzung der speziellen Liege des Rettungswagens. Der Arzt begleitete das Team zunächst, kehrte aber um, als das Ziel Elpis genannt wurde. Dadurch fehlte während des Transports jede weitere ärztliche Unterstützung. Alle Vorgänge wurden dennoch im Rettungsdienstbericht festgehalten, damit das Krankenhaus später nachvollziehen kann, was passiert war.
Vorwürfe gegen das Rettungsteam
Mathiopoulos wies Anschuldigungen zurück, die Rettungskräfte hätten keine Herz-Lungen-Wiederbelebung durchgeführt. Diese Vorwürfe seien erst eine Woche später von den beschuldigten Ärzten erhoben worden. Das Team habe das Protokoll von Anfang an eingehalten. Wenn der Defibrillator nicht funktioniere und der Patient nicht an Sauerstoff angeschlossen sei, könne eine Reanimation nicht erfolgreich verlaufen, so Mathiopoulos. Ohne Verbindung zu Sauerstoff und ohne Ambu-Beutel sei es unmöglich, den Patienten zurückzuholen. Die Besatzung habe genau das getan, was nach den geltenden Regeln vorgesehen war. Alle Maßnahmen wurden im Protokoll festgehalten und dem Notaufnahmebereich übergeben. Mathiopoulos unterstrich, dass die Vorwürfe erst nachträglich kamen und nicht mit dem übereinstimmten, was unmittelbar nach dem Einsatz dokumentiert worden war. Die fehlende Rückmeldung über bereits durchgeführte Schritte erschwerte die Einschätzung der Lage zusätzlich. Der Präsident hob hervor, dass die Besatzung den Patienten mit einer speziellen Trage liege transportierte, da der Aufzug des Gebäudes kein normales Tragegestell aufnehmen konnte.
Kommunikation zwischen Ärzten und Rettungsdienst
Der Präsident hob hervor, dass eine bessere Informationsweitergabe entscheidend sei. Die Rettungskräfte hätten nicht gewusst, welcher Patient vor ihnen lag und welche Maßnahmen bereits getroffen worden waren. Solche Lücken könnten die Versorgung während des Transports beeinträchtigen. Ohne Kenntnis der vorherigen ärztlichen Handlungen konnte das Team nur auf das reagieren, was es selbst vorfand. Mathiopoulos betonte, dass in dringenden Fällen normalerweise ein Arzt mitfährt, um gemeinsam mit dem Rettungsteam weitere Schritte einzuleiten. Die fehlende Mitteilung über die Plasmapherese und andere Maßnahmen führte dazu, dass die Besatzung ohne vollständiges Bild handeln musste. Alle Vorgänge wurden dennoch im Rettungsdienstbericht festgehalten, damit das Krankenhaus später nachvollziehen kann, was passiert war. Die Aussagen zeigen, wie wichtig lückenlose Übergaben sind, um in kritischen Momenten schnell und richtig reagieren zu können. Der Präsident wies darauf hin, dass die Besatzung den Patienten mit einer speziellen Trage liege transportierte, da der Aufzug des Gebäudes kein normales Tragegestell aufnehmen konnte. Ein normales Tragegestell war vorhanden, doch der enge Aufzug zwang zur Nutzung der speziellen Liege des Rettungswagens.
FAQ: Häufig gestellte Fragen zum Fall Mazwnakis und EKAV
Welche Aussagen machte der EKAV-Präsident zu den Vorwürfen?
Giorgos Mathiopoulos erklärte, das Rettungsteam habe die Protokolle eingehalten und mit der Reanimation begonnen. Die Vorwürfe, keine CPR durchgeführt zu haben, seien erst später erhoben worden. Er wies darauf hin, dass ohne funktionierenden Defibrillator und ohne Sauerstoffanschluss keine erfolgreiche Wiederbelebung möglich gewesen wäre.
Wussten die Rettungskräfte von der Plasmapherese?
Nein. Mathiopoulos sagte aus, die Besatzung habe nur gehört, dass der Patient nicht an das Gerät angeschlossen worden sei. Weitere Details seien nicht übermittelt worden. Die Kollegen hätten nicht verstanden, welches Gerät gemeint war.
Warum wurde der Patient mit einer Trage liege transportiert?
Der Aufzug des Gebäudes war zu klein für ein normales Tragegestell. Daher nutzte das Team die spezielle Trage liege des Rettungswagens. Ein normales Tragegestell war zwar vorhanden, passte jedoch nicht in den Aufzug.
Was steht im Rettungsdienstbericht?
Alle durchgeführten Maßnahmen werden dokumentiert und dem Krankenhaus übergeben. Bei Patienten aus Praxen liegt oft ein ärztliches Schreiben bei, wenn kein Arzt mitfährt. Das Dokument enthält die genaue Abfolge der Ereignisse.
Wie reagierte der Arzt nach dem Verladen?
Der Arzt begleitete das Team zunächst zum Rettungswagen, kehrte jedoch um, als er erfuhr, dass das Ziel das Krankenhaus Elpis war. Er ging zurück ins Praxiszimmer und kehrte nicht zurück.
