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Gesundheit

West-Nil-Virus auf Kreta: Patient auf Intensivstation in Heraklion behandelt

West-Nil-Virus auf Kreta: Patient auf Intensivstation in Heraklion behandelt

Ein Mann wurde am 31. August 2026 auf der Intensivstation des Universitätskrankenhauses PAFNI in Heraklion, Kreta, aufgrund einer Infektion mit dem West-Nil-Virus behandelt. Es handelt sich um den zweiten bestätigten Fall des Virus auf der Insel in diesem Jahr. Die Gesundheitsbehörden des Landes sind in erhöhter Alarmbereitschaft.

Hintergrund des Falls

Laut Informationen der lokalen Gesundheitsbehörden wurde der Patient, dessen Identität aus Datenschutzgründen nicht bekannt gegeben wurde, mit schweren Symptomen in das PAFNI-Krankenhaus eingeliefert. Der Mann musste künstlich beatmet werden, was auf einen schweren Verlauf der Infektion hindeutet. Das West-Nil-Virus wird hauptsächlich durch Mückenstiche übertragen und kann in seltenen Fällen zu schweren neurologischen Erkrankungen führen.

Zweiter Fall auf Kreta in 2026

Dies ist der zweite bestätigte Fall des West-Nil-Virus auf Kreta in diesem Jahr. Der erste Fall wurde Anfang August 2026 gemeldet, betraf jedoch einen Patienten mit milderen Symptomen, der nicht hospitalisiert werden musste. Die Gesundheitsbehörden der Insel haben seitdem verstärkte Überwachungsmaßnahmen eingeleitet, um die Verbreitung des Virus einzudämmen.

Reaktion der Gesundheitsbehörden

Die lokalen und nationalen Gesundheitsbehörden Griechenlands haben ihre Überwachungs- und Präventionsmaßnahmen intensiviert. Dazu gehören:

Laut dem Europäischen Zentrum für Krankheitsprävention und -kontrolle (ECDC) wurden in diesem Jahr bereits mehrere Fälle des West-Nil-Virus in Südeuropa gemeldet, darunter in Italien, Spanien und Griechenland. [TO VERIFY: Genaue Anzahl der Fälle in Griechenland und anderen europäischen Ländern im Jahr 2026].

Symptome und Risiken des West-Nil-Virus

Das West-Nil-Virus kann bei den meisten Infizierten asymptomatisch verlaufen oder leichte grippeähnliche Symptome verursachen. In etwa 1 % der Fälle kann es jedoch zu schweren neurologischen Erkrankungen wie Enzephalitis oder Meningitis kommen. Besonders gefährdet sind ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem.

Zu den häufigsten Symptomen gehören:

Präventionsmaßnahmen

Da es derzeit keinen Impfstoff gegen das West-Nil-Virus gibt, sind Präventionsmaßnahmen gegen Mückenstiche entscheidend. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt folgende Maßnahmen:

FAQ: Häufig gestellte Fragen zum West-Nil-Virus

Was ist das West-Nil-Virus?

Das West-Nil-Virus ist ein durch Mücken übertragener Erreger, der erstmals 1937 im West-Nil-Distrikt Ugandas identifiziert wurde. Es wird hauptsächlich durch Stechmücken der Gattung Culex übertragen und kann sowohl Menschen als auch Tiere infizieren.

Wie wird das West-Nil-Virus übertragen?

Die Übertragung erfolgt in der Regel durch den Stich infizierter Mücken. In seltenen Fällen kann das Virus auch durch Bluttransfusionen, Organtransplantationen oder von der Mutter auf das ungeborene Kind übertragen werden. Eine direkte Übertragung von Mensch zu Mensch ist nicht bekannt.

Gibt es einen Impfstoff gegen das West-Nil-Virus?

Derzeit gibt es keinen zugelassenen Impfstoff für Menschen. Es gibt jedoch Impfstoffe für Pferde, die in einigen Ländern eingesetzt werden. Die Forschung an einem menschlichen Impfstoff läuft, aber es wird noch einige Zeit dauern, bis ein solcher verfügbar sein könnte.

Wie kann man sich vor dem West-Nil-Virus schützen?

Der beste Schutz besteht darin, Mückenstiche zu vermeiden. Dies kann durch das Tragen von schützender Kleidung, die Verwendung von Mückenschutzmitteln und die Beseitigung von stehendem Wasser in der Umgebung erreicht werden.

Was sollte man tun, wenn man Symptome bemerkt?

Bei grippeähnlichen Symptomen oder neurologischen Auffälligkeiten nach einem Mückenstich sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden. Besonders wichtig ist dies in Regionen, in denen das West-Nil-Virus bereits nachgewiesen wurde.