Am Samstagabend, dem 12. September 2026, ereignete sich vor der Küste Kefalonias ein Erdbeben der Stärke 4,9. Das Epizentrum lag 31 Kilometer west-südwestlich von Lixouri in 26 Kilometern Tiefe. Bislang liegen keine Meldungen über Schäden oder Verletzte vor.
Details zum Beben und Lage des Epizentrums
Das Erdbeben ereignete sich um 20:51 Uhr und wurde vom Geodynamischen Institut in Athen registriert. Das Epizentrum befand sich in der Meeresregion westlich von Kefalonia. Die Erschütterung war auf der Insel deutlich spürbar, führte jedoch nicht zu gemeldeten Schäden an Gebäuden. Das Epizentrum lag 31 Kilometer west-südwestlich des Hafens von Lixouri. Das Geodynamische Institut gab ein Eruptionsalter von 26 Kilometern an. Bislang liegen keine Meldungen über Schäden oder Verletzte vor. Die Meldung erschien zuerst auf Vita.gr und wurde später auf 21:37 aktualisiert.
Einschätzung des Seismologen Akis Tselentis
Der Seismologe Akis Tselentis äußerte sich nach dem Beben in den sozialen Medien. Er verwies auf eine erhöhte seismische Aktivität entlang des Bogens und nannte die Möglichkeit eines Folgebebens bis etwa 5,5. Er betonte zugleich, dass in einem solchen Fall nur geringe Auswirkungen zu erwarten seien. Tselentis schrieb, das seismische Bogen sei erregt und am westlichen Ende vor Kefalonia habe es gerade 4,9 gegeben. Er schätzt ein mögliches Folgebeben in der Meeresregion auf bis zu 5,5 Richter, erwartet aber nur minimale Folgen. Er erinnerte daran, dass er bereits vor wenigen Tagen auf die erhöhte Aktivität des Bogens hingewiesen hatte.
Maßnahmen der Behörden und Einsatzkräfte
Die griechischen Behörden reagierten umgehend. Polizeikräfte, Feuerwehr und die Küstenwache patrouillierten auf Kefalonia und Zakynthos. Das Zentrum für Katastrophenschutz wurde aktiviert, und die Feuerwehrdienste der Regionen Westgriechenland und Ionische Inseln sowie die 6. EMAK wurden in erhöhte Bereitschaft versetzt. Bisher gingen beim Feuerwehr-Einsatzzentrum keine Notrufe wegen eingeschlossener Personen ein. Mit Anweisung des Feuerwehrchefs Theodoros Vagias wurden die Dienste in Westgriechenland und den Ionischen Inseln sowie die 6. EMAK alarmiert. Patrouillen der Feuerwehr und Polizei fanden auf Kefalonia und Zakynthos statt, das Küstenwachenschiff wurde ebenfalls mobilisiert. Die Kräfte der Zivilen Schutz wurden flächendeckend im Inselkomplex verteilt.
FAQ: Erdbeben Kefalonia
Gab es Schäden oder Verletzte?
Bislang liegen keine Berichte über Schäden an Gebäuden oder Verletzte vor.
Wie tief lag das Epizentrum?
Das Epizentrum lag in einer Tiefe von 26 Kilometern.
Welche Folgebeben sind möglich?
Ein Seismologe schätzt ein mögliches Folgebeben bis etwa 5,5 ein, erwartet jedoch nur geringe Auswirkungen.
Welche Inseln wurden überwacht?
Patrouillen fanden auf Kefalonia und Zakynthos statt.
Wie reagierten die Behörden?
Feuerwehr, Polizei, Küstenwache und Katastrophenschutz wurden umgehend mobilisiert.
