Die Europäische Zentralbank führt bis zum 21. September 2026 eine öffentliche Umfrage zu neuen Euro-Banknoten durch. Bislang haben etwa 148.000 Menschen in Griechenland teilgenommen. In der Eurozone liegen die Teilnahmezahlen bei rund 9 Millionen. Zwei Themen stehen zur Auswahl: Europäischer Kultur und Flüsse und Vögel. Die EZB wird Ende 2026 eine endgültige Entscheidung treffen.
Warum beteiligen sich so viele Griechen an der EZB-Umfrage?
Die Beteiligung in Griechenland liegt bei etwa 148.000 Stimmen bis Mitte September 2026. Die Bank of Greece bewertet diese Zahl als angemessen im Verhältnis zur Bevölkerung. Die Umfrage läuft seit Juli 2026 und endet am 21. September. Die hohe Beteiligung hängt auch mit der Präsenz griechischer Elemente in den Entwürfen zusammen. Maria Callas erscheint auf dem 5-Euro-Entwurf und eine griechische Designerin hat ein weiteres Motiv beigesteuert. In der gesamten Eurozone hatten bis zum 14. September rund 9 Millionen Bürger an der Umfrage teilgenommen. Die Bank of Greece sieht die griechische Beteiligung als zufriedenstellend an, gemessen an der Größe des Landes innerhalb der Eurozone. Die Teilnahme unterstreicht das Interesse an der künftigen Gestaltung der Banknoten und ermöglicht es, nationale Bezüge in die gemeinsame Währung einzubringen. Eine möglichst hohe Beteiligung ist wichtig, damit die Ergebnisse repräsentativ sind und in die Entscheidung des EZB-Rats einfließen können.
Welche Themen stehen bei den neuen Euro-Banknoten zur Wahl?
Die EZB hat zwei Hauptthemen ausgewählt. Das erste Thema „Europäischer Kultur“ zeigt berühmte Persönlichkeiten wie Maria Callas, Beethoven und Cervantes. Das zweite Thema „Flüsse und Vögel“ symbolisiert Freiheit, Einheit und die Verbindung zur Natur. Insgesamt liegen zehn konkrete Entwürfe vor, die aus einem Wettbewerb mit über 1.200 Grafikern hervorgegangen sind. 25 Grafiker wurden eingeladen, Vorschläge zu einem oder beiden Themen zu erstellen. Die Themen wurden ausgewählt, um die kulturelle Vielfalt Europas und die Verbindung zur Natur darzustellen. Die zehn Entwürfe sind das Ergebnis eines paneuropäischen Wettbewerbs, bei dem die Grafiker ihre Ideen zu den beiden Themen einbringen konnten. Die Auswahl der Themen soll sowohl das kulturelle Erbe als auch die natürlichen Symbole Europas widerspiegeln.
Wie läuft der Entscheidungsprozess der EZB ab?
Der EZB-Rat berücksichtigt mehrere Kriterien. Dazu gehören die Bewertung einer Fachjury, technische Prüfungen und die Ergebnisse zweier Umfragen. Neben der öffentlichen Online-Umfrage führt ein unabhängiges Institut eine repräsentative Befragung durch. Die EZB veröffentlicht nach der Entscheidung einen Bericht mit den Ergebnissen beider Umfragen. Die Entscheidung fällt Ende 2026. Die öffentliche Umfrage läuft bis 21. September 2026. Eine möglichst hohe Beteiligung ist wichtig, damit die Ergebnisse repräsentativ sind. Der EZB-Rat stützt sich bei der Auswahl auf die Kombination aus Jury-Ergebnissen, technischer Bewertung und den Umfrage-Daten. Nach Abschluss der Umfrage werden alle Informationen zusammengeführt, um eine fundierte Entscheidung zu treffen. Die Veröffentlichung des Berichts erfolgt erst nach der endgültigen Wahl des Designs.
Welche Rolle spielt Griechenland bei der Banknoten-Entscheidung?
Griechenland hat ein doppeltes Interesse. Erstens zeigt ein Entwurf Maria Callas, eine der bekanntesten griechischen Persönlichkeiten. Zweitens stammt ein Design von der griechischen Künstlerin Myrsini Vardopoulou. Die griechische Beteiligung kann daher die Sichtbarkeit nationaler Kultur in der gemeinsamen Währung beeinflussen. Das Design mit Maria Callas betrifft den 5-Euro-Schein. Die Teilnahme griechischer Bürger unterstreicht das Interesse an der künftigen Gestaltung der Banknoten. Durch die Präsenz griechischer Elemente in den Entwürfen wird die nationale Perspektive in den europäischen Entscheidungsprozess eingebracht. Die Bank of Greece hat die Beteiligung als verhältnismäßig zufriedenstellend eingestuft.
Was hat Christine Lagarde zu den neuen Banknoten gesagt?
Die EZB-Präsidentin betonte, dass Euro-Banknoten mehr als ein Zahlungsmittel darstellen. Sie seien eine der greifbarsten Ausdrucksformen Europas. Die neuen Designs sollen Ästhetik und Bedeutung verbinden und die gemeinsame Identität stärken. Die Banknoten sollen somit nicht nur praktisch sein, sondern auch symbolische Werte vermitteln. Die Aussage unterstreicht die Bedeutung der Banknoten als sichtbares Zeichen der europäischen Einheit. Die Kombination aus ästhetischem Anspruch und inhaltlicher Tiefe soll die Identifikation der Bürger mit der gemeinsamen Währung fördern.
FAQ: Häufig gestellte Fragen zu den neuen Euro-Banknoten
Wie viele Menschen haben in Griechenland abgestimmt?
Bis Mitte September 2026 haben rund 148.000 Menschen in Griechenland an der EZB-Umfrage teilgenommen.
Bis wann kann man noch abstimmen?
Die öffentliche Umfrage endet am 21. September 2026. Danach wertet die EZB die Ergebnisse aus.
Welche Themen werden auf den neuen Banknoten dargestellt?
Zur Wahl stehen die Themen „Europäischer Kultur“ mit berühmten Persönlichkeiten und „Flüsse und Vögel“ als Symbole für Freiheit und Natur.
Wer entscheidet über das endgültige Design?
Der EZB-Rat trifft die Entscheidung Ende 2026 unter Einbeziehung von Jury-Bewertung, technischer Prüfung und Umfrageergebnissen.
Wo kann man an der Umfrage teilnehmen?
Die Teilnahme ist über die offizielle EZB-Umfrageseite möglich. Der Link führt direkt zur griechischsprachigen Version der Abstimmung.
