Die griechische Regierung hat am 1. September 2026 eine Reform des Goldenen Visums beschlossen. Investoren können nun ein Portfolio von Immobilien erwerben, müssen diese jedoch langfristig vermieten und von Kurzzeitvermietungsplattformen ausschließen. Ziel ist es, die Wohnungskrise im Land zu entschärfen.
Hintergrund der Reform
Die griechische Regierung hat mit der Einführung einer neuen Kategorie des Goldenen Visums auf die anhaltende Wohnungskrise im Land reagiert. Bisher konnten ausländische Investoren durch den Kauf einer einzelnen Immobilie im Wert von mindestens 250.000 Euro ein Goldenes Visum erhalten, das ihnen und ihren Familien einen langfristigen Aufenthalt in Griechenland ermöglicht. Diese Regelung führte jedoch zu einer Verknappung von Wohnraum, insbesondere in beliebten Städten wie Athen und Thessaloniki, da viele Investoren ihre Immobilien kurzfristig vermieteten oder leer stehen ließen.
Neue Bedingungen für Investoren
Ab sofort können Investoren ein Goldenes Visum erhalten, indem sie ein Portfolio von Immobilien erwerben. Die genauen Bedingungen für die Mindestanzahl oder den Gesamtwert der Immobilien wurden in der aktuellen Mitteilung nicht genannt. [TO VERIFY: Genaue Anforderungen an das Immobilienportfolio]. Klar ist jedoch, dass die erworbenen Immobilien langfristig vermietet werden müssen. Zudem dürfen sie nicht auf Kurzzeitvermietungsplattformen wie Airbnb angeboten werden. Diese Maßnahme soll sicherstellen, dass mehr Wohnraum für die lokale Bevölkerung zur Verfügung steht.
Ziele der Regierung
Die griechische Regierung verfolgt mit der Reform mehrere Ziele. Zum einen soll die Wohnungskrise entschärft werden, die durch die hohe Nachfrage nach kurzfristigen Mietobjekten für Touristen verschärft wurde. Zum anderen soll der langfristige Wohnungsmarkt gestärkt werden, indem Investoren dazu angehalten werden, ihre Immobilien dauerhaft zu vermieten. Ob diese Maßnahmen ausreichen, um den Wohnungsmarkt nachhaltig zu entlasten, bleibt abzuwarten. [TO VERIFY: Langfristige Auswirkungen der Reform].
Reaktionen und Kritik
Die Reform hat bereits unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen. Befürworter sehen darin einen wichtigen Schritt, um den Wohnungsmarkt zu stabilisieren und die Lebensqualität in griechischen Städten zu verbessern. Kritiker hingegen argumentieren, dass die neuen Regeln Investoren abschrecken könnten, was sich negativ auf den Immobilienmarkt und die Wirtschaft auswirken könnte. Zudem wird die Frage aufgeworfen, ob die Regierung ausreichende Kontrollmechanismen einführen wird, um die Einhaltung der neuen Vorschriften zu gewährleisten. [TO VERIFY: Geplante Kontrollmechanismen].
Ausblick
Die Einführung der neuen Kategorie des Goldenen Visums markiert einen Wendepunkt in der griechischen Wohnungspolitik. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Reform auf den Immobilienmarkt und die Wohnsituation in Griechenland auswirken wird. Sollte sie erfolgreich sein, könnte sie als Modell für andere Länder dienen, die mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert sind. Die griechische Regierung hat angekündigt, die Entwicklung genau zu beobachten und bei Bedarf weitere Anpassungen vorzunehmen.
[HINWEIS DER REDAKTION: Die Quelle enthält unzureichende Informationen. Eine Anreicherung wird empfohlen zu folgenden Punkten: genaue Anforderungen an das Immobilienportfolio, geplante Kontrollmechanismen, langfristige Auswirkungen der Reform, Stellungnahmen von Experten oder betroffenen Gruppen.]
