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Das Revenge Dress von Prinzessin Diana wird bei Sotheby's versteigert

Das Revenge Dress von Prinzessin Diana wird bei Sotheby's versteigert

Prinzessin Diana trug das Revenge Dress 1994 bei einem Auftritt in der Serpentine Gallery. Das schwarze Kleid von Christina Stambolian kommt am 9. Dezember 2026 bei Sotheby's in London unter den Hammer. Der Schätzwert liegt zwischen 150.000 und 300.000 Dollar. Ein Teil des Erlöses fließt an die NHS Lothian Charity zugunsten des Royal Edinburgh Hospital.

Warum das Revenge Dress als Symbol für Dianas Auftritt gilt

Das Kleid, das Prinzessin Diana am 29. Juni 1994 trug, erhielt seinen Namen wegen des zeitlichen Zusammenfalls mit einer Fernsehansprache von Prinz Charles. An diesem Abend gestand Charles eine außereheliche Beziehung mit Camilla Parker-Bowles ein. Das schwarze, tief ausgeschnittene Kleid von Christina Stambolian wurde in der internationalen Presse sofort als bewusste Gegenbotschaft wahrgenommen. Es handelt sich um ein einfaches, ärmelloses Modell aus schwarzem Crêpe mit einer markanten Schleppe. Das Kleid blieb danach im Besitz eines schottischen Unternehmerehepaars, das es 1997 bei einer Wohltätigkeitsauktion erwarb. Drei Jahrzehnte später wird es erneut öffentlich angeboten. Die Quelle betont, dass das Kleid Diana in der schlimmsten Nacht ihres Lebens getragen hat, ohne dass man es ihr angesehen hätte. Dreißig Jahre später kennt jeder auf der Welt genau, welches Kleid mit dem Begriff Revenge Dress gemeint ist. Die Ehefrau des Verkäufers erklärte, dass ihr verstorbener Mann und sie erkannt hätten, wie besonders dieses Kleid sei. Diana habe in der schlimmsten Nacht ihres Lebens gestanden, doch nach außen nichts davon gezeigt. Die Familie bewahrte das Stück fast drei Jahrzehnte lang auf, bevor der Verkauf nun beschlossen wurde.

Details zur bevorstehenden Versteigerung bei Sotheby's

Sotheby's London führt die Auktion am 9. Dezember 2026 durch. Die Schätzung liegt bei 150.000 bis 300.000 US-Dollar. Die Identität des Verkäufers wird nicht öffentlich genannt, doch gilt als gesichert, dass es sich um einen schottischen Geschäftsmann handelt. Die Familie hatte das Kleid seit fast drei Jahrzehnten in Privatbesitz. Nach dem Tod des Ehemanns entschied sich die Witwe, das Stück zu veräußern. Ein Teil des Erlöses wird an die NHS Lothian Charity gespendet, die das Royal Edinburgh Hospital unterstützt. Dies entspricht dem Wunsch der Verkäuferin, einen wohltätigen Zweck mit dem Verkauf zu verbinden. Die Verkäuferin äußerte in einer Erklärung, dass ihr verstorbener Mann und sie das Kleid als etwas Besonderes erkannt hätten. Prinzessin Diana habe in der schlimmsten Nacht ihres Lebens gestanden, doch nach außen nichts davon gezeigt. Dreißig Jahre später wisse jeder auf der Welt genau, welches Kleid mit dem Begriff Revenge Dress gemeint sei. Die Teilnahme an der damaligen Auktion und der Erwerb seien einer der schönsten Tage ihres gemeinsamen Lebens gewesen. Mit dem Tod des Mannes sei dieses Kapitel abgeschlossen, und dasselbe gelte nun für das Kleid. Sie hoffe, dass es zu jemandem gelange, der es ebenso genieße wie sie selbst. Die Quelle lässt offen, ob weitere Details zur Herkunft oder zum genauen Kaufpreis 1997 bekannt werden.

Frühere Veräußerung durch Diana selbst

Prinzessin Diana hatte das Kleid bereits 1997 im Rahmen einer Wohltätigkeitsauktion zugunsten von Krebs- und AIDS-Forschung angeboten. Damals erzielte es einen Preis, der deutlich unter der heutigen Schätzung lag. Der aktuelle Verkauf ist daher die zweite öffentliche Versteigerung des Stücks. Die Tatsache, dass Teile des Erlöses erneut einem Gesundheitsprojekt zugutekommen, schafft eine direkte Verbindung zur ursprünglichen Intention Dianas. Die Quelle gibt keine weiteren Zahlen zum damaligen Ergebnis an und lässt offen, ob der neue Verkauf ähnliche wohltätige Ziele verfolgt wie die erste Auktion.

Was das Kleid aus Sicht der Modehistoriker auszeichnet

Morgan Halimi, Leiterin der Modeabteilung bei Sotheby's, betont in einer Erklärung, dass das Kleid nicht nur durch die Trägerin, sondern durch die Botschaft wirke, die es vermittelte. Als Worte nicht ausreichten, nutzte Diana die visuelle Sprache der Mode. Das Kleid steht exemplarisch für die Fähigkeit, in einer emotional aufgeladenen Situation ein starkes Signal zu setzen. Es wurde weltweit auf Titelseiten abgebildet und prägte das Bild der Prinzessin in den letzten Jahren vor ihrem Tod nachhaltig. Halimi fügt hinzu, dass Diana das Kleid auf ihre eigene Weise in eine der kraftvollsten Botschaften verwandelt habe, die sie je gesendet habe, und zwar während eines der emotional intensivsten Episoden ihres Lebens. Die Quelle lässt unklar, wie genau die Botschaft in anderen Kulturen rezipiert wurde. Die Aussage unterstreicht, dass das Kleid über den reinen Materialwert hinaus Bedeutung erlangte, weil es in einem Moment persönlicher Krise eine klare visuelle Aussage traf.

Wie der Verkauf in den Kontext früherer Diana-Auktionen passt

Seit dem Tod der Prinzessin 1997 sind mehrere ihrer Kleidungsstücke und Accessoires auf Auktionen erschienen. Die Preise für ikonische Stücke haben sich in den vergangenen Jahren deutlich erhöht. Das Revenge Dress gehört zu den wenigen Kleidungsstücken, deren kulturelle Bedeutung über den reinen Materialwert hinausgeht. Die aktuelle Schätzung spiegelt sowohl die historische Bedeutung als auch die anhaltende Nachfrage nach Objekten aus dem Besitz der Prinzessin wider. Die Quelle nennt keine weiteren konkreten Auktionsergebnisse und lässt offen, ob künftige Verkäufe ähnlich hohe Schätzungen erreichen.

FAQ: Häufig gestellte Fragen zum Revenge Dress

Wann wird das Revenge Dress versteigert?

Die Auktion findet am 9. Dezember 2026 bei Sotheby's in London statt.

Wie hoch ist der Schätzwert?

Der Schätzwert liegt zwischen 150.000 und 300.000 US-Dollar.

Wohin fließt ein Teil des Erlöses?

Ein Teil der Erlöse geht an die NHS Lothian Charity zugunsten des Royal Edinburgh Hospital.

Wer war der bisherige Besitzer?

Ein schottisches Unternehmerehepaar erwarb das Kleid 1997 und behielt es bis zum jetzigen Verkauf.

Warum erhielt das Kleid den Namen Revenge Dress?

Es wurde am Abend von Prinz Charles' Fernsehinterview getragen, in dem er seine Beziehung zu Camilla Parker-Bowles eingestand.